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Sonntag, 18. September 2016

Spätsommerleuchten



Diese Hose ist wieder eine Variante der Marlenehose. Weites Bein und diesmal mit jeweils einer Falte im Vorderteil zwei im Rückenteil. Die Taille ist etwas niedriger und es gibt Hüftpassentaschen.
Der Schnitt ist BURDA 125-082012.
















Jetzt kann ich den schweren Polyestercrep von Moods Fabrics verwenden, denn der eignet sich hervorragend. Etwas zu wenig Stoff war es aber, so hab ich eine Saumbreit von ca.8 cm extra zugeschnitten (das ging sich aus) und mit einem Rest Seide den Saum und die Taschen gefüttert.
  hier sieht man die Struktur des Stoffes besser und auch gleich den Tascheneingriff, den ich mit Handstichen verstärkt habe.






 Der Besatz ist mit einem Schrägstreifen gepaspelt und weil der Stoff doch etwas dicker ist, hab ich bei den Kanten alles gekürzt was ging.









 Leider passiert mir das bei selbstgemachten Paspeln häufig, dass die sich in sich verdrehen nach dem Nähen. Ich hab noch keine Lösung gefunden das zu verhindern.
Im Schnitt sind Knöpfe vorgesehen um die Falten zu halten , die hab ich aber weggelassen.
Der Schnitt sitzt gut, allerdings sollte man darauf achten einen schön fallenden Stoff zu benutzen.

Jetzt brauch ich noch ein Oberteil dazu, ich werd einmal mein Stofflager durchwühlen,  ich denke schon an einen retro- geometrischen Jersey....
           Herzliche Grüße
           Bettina



Freitag, 2. September 2016

Bluse mit Smokpartie






Ich wollte immer schon einmal das Smoken ausprobieren. Nur diese Art von Kinderkleidchen mit gesmokter Passe, welches ich kannte, schien mir nicht das geeignete Modell zu sein. Im Pintrest fand ich viele tolle Variationen dieser Technik. 136-092010 ist eine Bluse, welche mir für eine Probe genau geeignet zu sein schien.


                 
                       

Da musste ich zwar diese Plusgröße auf 38 verkleinern aber was solls!   Die Hüftnaht habe ich mit einem Tunnelzug und Gummiband eingehalten, zur Befestigung eine Metallschließe verwendet. An den Ärmeln ließ ich die Naht weg, verlängerte die Weite des Unterärmeln bis zur Ärmelnaht, damit ich statt der Kräuselnaht eine Smokpartie machen konnte.
 Es gibt wunderbare Beispiele für Smokarbeiten wie diese:






                                   Die letzten beiden Beispiele sind keine Smokarbeiten, aber mit Biesen zu gestalten passt auch gut hierher.                                        
  Ich habe zuerst einmal
 die einfachste Art gewählt, ein Rautenmuster:
Zuerst näht man mit einem konstrastierenden Faden, um die Naht besser zu erkennen( ich hab Knopflochseide verwendet) in SEHR regelmäßigen Stichen Reihen in geradzahliger Anzahl, da immer zwei Reihen gesmokt werden.

            Die Fäden werden am Ende zusammengezogen,                   wie beim Einhalten und die Enden verknotet.

 Dann fasst der sichtbare Faden (ich hab 3 verschiedene Farben, dieselben wie die Stickereiblume aufweist, genommen) von links nach rechts
zuerst  2 Fältchen zusammen. (Ich hab das  immer 2 x gemacht, da der Faden sonst kaum zu sehen war)
 Von oben sticht man dann in die rechte Falte
 in die zweite Reihe.
näht wieder diese Falte mit der nächstliegend rechten zusammen und sticht schräg in die obere Reihe zurück.
Das sieht dann am Probestück so aus: 
Und die fertige Smokpartie, nachdem die Einhaltefäden entfernt worden sind.
Dieselbe Technik hab ich für die Kräuselung am Kragen verwendet, doch am Vorderteil nicht durchgehend gesmokt, sondern nur zwei kleinere Teile, da der Ausschnitt mir sonst zu eng geworden wäre.
 Innen gibt es französische Nähte, die Schulternähte und Ärmel sind mit einem Schrägstreifen versäubert. In der Hüftnaht fügte ich einen Gummi ein, Vorne, als Zusatz zu den Perlmutterknöpfen fand ich eine passende Schließe. 



 
Als nächstes zeige ich euch einen gut sitzenden weiten Schnitt für eine Marlenehose für den Spätsommer.
Herzliche Grüße 
Bettina

Sonntag, 21. August 2016

So schnell war das Kleid auch nicht genäht wie gedacht




 Mit einem Stoff von Moods wollte ich ein schnelles Sommerkleid nähen.
Ein elastischer Baumwollsatin ist jetzt kein schwierig zu verarbeitender Stoff, ....
dachte ich. Dieser hier hatte soooo viel Dehnung, daß ich sogar bei dem bekanntem Schnitt
107-032009 echte Probleme bekam.
Ok , die Passform muss immer angepasst werden, hier noch um ein Eck enger gemacht, als das schon  etwas enge Vorgängermodel. Aber der Ausschnitt ! Für die Ärmelschrägstreifen nahm ich einen roten Polyestersatin,  beim Ausschnitt wollt ich eine rote Paspel mitfassen.



Wie ihr seht, viel zu dick, mit dem elastischen roten Streifen kaum gleichmäßig hinzubekommen und viel zu weit, trotz einem Einhaltefaden und Vliselineeinlage.


Also alles wieder runter, kleinen Plausch mit Nähfreundin Britta, und dann einen weißen Baumwollbatist mit einer  steiferen Vliseline zugeschnitten.
Mit der Hand eingehalten, also einen Staystitch gemacht , auf der Rückseite noch einmal ca 1 cm beidseitig eingehalten, wie bei meinem Probekleid , darauf nochmal den neuen Besatz genäht. 
 Das ging jetzt gut , der  Ausschnitt hält zusammen. Ich wollte der Beweglichkeit wegen den Besatz schräg zuschneiden, doch ich bin froh , es nicht gemacht zu haben. 

Die oberste Kante beim Zip ist mit einen Knöpchen und einer Schlinge gesichtert, 
so hält es besser. 
Soo schnell wie ich dachte  ist es nicht gegangen, jeder Stoff ist eben anders und verlangt spezielle Techniken, das wird mit immer klarer.

Elastan ist nicht gleich Elastan!




Die versprochenen Stoffgeschäfte müssen noch ein wenig warten, 
eine Bluse mit Smok wartet schon vorgestellt zu werden,

Herzliche Grüße
Bettina