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Freitag, 28. Oktober 2016

einfache Dinge




So, das ist es , das Shirt zur Hose, und gleich noch eins.

109-082012 von Burda.
Dieser Schnitt ist für Webstoff gedacht, daher für den Seidenjersey viel zu weit.
Die Streifen passen nur am Rücken und seitlich gut, an den Ärmeln nicht genau zu dem VT und RT, weil die Streifen nicht gleich breit sind und ich für die perfekte
Übereinstimmung mehr Stoff gebraucht hätte.

Ich hab sicher 2cm seitlich (nur von oben bis zum Brustabnäher) uns 1,5 cm an der Schulter weggenommen. (Den Halsausschnitt dann auch nochmal vergrößert)
Ich denke aber das nächste Mal verkleiner ich den Schnitt und nicht erst am Zugeschnittenen, denn ich dacht es wird nicht soo viel sein. Im Threads Heft Issue 146 gibts darüber einen Artikel, wieviel man wo verkleinern muß, doch ich kann euch nicht verlinken, das ist ein Insider Artikel, tut mir leid.
Auch die Länge hab ich verkürzt, das allerdins schon beim Zuschneiden und die Rückenabnäher weggelassen.
Ich finde den Schnitt gelungen, ein schöner Halsausschnitt und die leicht taillierte Form hübsch.
Den Schlitz im Rücken hab ich mit einem kleinen goldenen Knöpfchen und einem Knopflochgarnschlingerl geschlossen.




Alle Nähte sind mit der Overlook genäht, bis auf die Säume und den Besatz am Ausschnitt, die sind mit der Hand genäht. Keine große Sache aber mit einem schönen Stoff sehr praktisch.
Und dann  gleich noch eines.
Diesmal den Schnitt am Papier angepasst und dann zugeschnitten, aus einem Poly Mesh, recht durchsichtig, rutschig zu nähen aber sehr weich.
Damit der Ausschnitt ein bisschen feiner wird, hab ich den Besatz vorne genäht, und beim Absteppen am Vorderteil gleich das angefertigte Bindeband mitgefasst.


Der Rücken und die Ärmel ist einfache Stofflage, das Vorderteil doppelt genommen.

Hier seht ihr den Besatz am Hals mit dem darüberliegendem Band, mit der Masche, welches sich dann, weils nur unten fixiert ist, etwas aufrollt. 
Das sind die Pantone Farben für den Herbst, passt gar nicht so schlecht.

Und gleich noch ein Rock aus einem gröberen Wollcrepp dazu:

Ein altbewährter Schnitt, den ich schon 3x! genäht habe. Obwohl ich selten Schnitte wiederholt verwenden , dieser hier ist einfach toll. ( Mit 10 kg mehr sieht er auch nicht schlecht aus)Aus dem Heft Burda 08-2006.
Die Abnäher vorne werden in die vorgezogene Seitennaht gelegt, die sich aber dann in das Rückenteil dreht. Dadurch bekommt der Rock vorne eine enge Shiluette , obwohl er gar nicht so eng ist. Im Rückenteil entsteht durch das Mittelteil und den Godets ein schöner Schwung.
Ohne Bund liegt die Taille flach an, man kann alles damit tragen.
Das nächste Mal gehts mit einem Tweedmantel weiter....
Herzliche Grüße
Bettina

Sonntag, 18. September 2016

Spätsommerleuchten



Diese Hose ist wieder eine Variante der Marlenehose. Weites Bein und diesmal mit jeweils einer Falte im Vorderteil zwei im Rückenteil. Die Taille ist etwas niedriger und es gibt Hüftpassentaschen.
Der Schnitt ist BURDA 125-082012.
















Jetzt kann ich den schweren Polyestercrep von Moods Fabrics verwenden, denn der eignet sich hervorragend. Etwas zu wenig Stoff war es aber, so hab ich eine Saumbreit von ca.8 cm extra zugeschnitten (das ging sich aus) und mit einem Rest Seide den Saum und die Taschen gefüttert.
  hier sieht man die Struktur des Stoffes besser und auch gleich den Tascheneingriff, den ich mit Handstichen verstärkt habe.






 Der Besatz ist mit einem Schrägstreifen gepaspelt und weil der Stoff doch etwas dicker ist, hab ich bei den Kanten alles gekürzt was ging.









 Leider passiert mir das bei selbstgemachten Paspeln häufig, dass die sich in sich verdrehen nach dem Nähen. Ich hab noch keine Lösung gefunden das zu verhindern.
Im Schnitt sind Knöpfe vorgesehen um die Falten zu halten , die hab ich aber weggelassen.
Der Schnitt sitzt gut, allerdings sollte man darauf achten einen schön fallenden Stoff zu benutzen.

Jetzt brauch ich noch ein Oberteil dazu, ich werd einmal mein Stofflager durchwühlen,  ich denke schon an einen retro- geometrischen Jersey....
           Herzliche Grüße
           Bettina



Freitag, 2. September 2016

Bluse mit Smokpartie






Ich wollte immer schon einmal das Smoken ausprobieren. Nur diese Art von Kinderkleidchen mit gesmokter Passe, welches ich kannte, schien mir nicht das geeignete Modell zu sein. Im Pintrest fand ich viele tolle Variationen dieser Technik. 136-092010 ist eine Bluse, welche mir für eine Probe genau geeignet zu sein schien.


                 
                       

Da musste ich zwar diese Plusgröße auf 38 verkleinern aber was solls!   Die Hüftnaht habe ich mit einem Tunnelzug und Gummiband eingehalten, zur Befestigung eine Metallschließe verwendet. An den Ärmeln ließ ich die Naht weg, verlängerte die Weite des Unterärmeln bis zur Ärmelnaht, damit ich statt der Kräuselnaht eine Smokpartie machen konnte.
 Es gibt wunderbare Beispiele für Smokarbeiten wie diese:






                                   Die letzten beiden Beispiele sind keine Smokarbeiten, aber mit Biesen zu gestalten passt auch gut hierher.                                        
  Ich habe zuerst einmal
 die einfachste Art gewählt, ein Rautenmuster:
Zuerst näht man mit einem konstrastierenden Faden, um die Naht besser zu erkennen( ich hab Knopflochseide verwendet) in SEHR regelmäßigen Stichen Reihen in geradzahliger Anzahl, da immer zwei Reihen gesmokt werden.

            Die Fäden werden am Ende zusammengezogen,                   wie beim Einhalten und die Enden verknotet.

 Dann fasst der sichtbare Faden (ich hab 3 verschiedene Farben, dieselben wie die Stickereiblume aufweist, genommen) von links nach rechts
zuerst  2 Fältchen zusammen. (Ich hab das  immer 2 x gemacht, da der Faden sonst kaum zu sehen war)
 Von oben sticht man dann in die rechte Falte
 in die zweite Reihe.
näht wieder diese Falte mit der nächstliegend rechten zusammen und sticht schräg in die obere Reihe zurück.
Das sieht dann am Probestück so aus: 
Und die fertige Smokpartie, nachdem die Einhaltefäden entfernt worden sind.
Dieselbe Technik hab ich für die Kräuselung am Kragen verwendet, doch am Vorderteil nicht durchgehend gesmokt, sondern nur zwei kleinere Teile, da der Ausschnitt mir sonst zu eng geworden wäre.
 Innen gibt es französische Nähte, die Schulternähte und Ärmel sind mit einem Schrägstreifen versäubert. In der Hüftnaht fügte ich einen Gummi ein, Vorne, als Zusatz zu den Perlmutterknöpfen fand ich eine passende Schließe. 



Als nächstes zeige ich euch einen gut sitzenden weiten Schnitt für eine Marlenehose für den Spätsommer.
Herzliche Grüße 
Bettina