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Mittwoch, 22. Mai 2019

Cashmerejacke

    

Ich hatte diesen wunderbaren Cashmerestoff von de La Renta gekauft um mir eine Jacke zu nähen, ohne Futter , in der Art einer Überwurfjacke. Also diesmal nichts Passgenaues, Maßgeschneidertes.
Die Suche gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn entweder war der Schnitt nicht gut genug oder ich hatte zuwenig Stoff.
Ich entschi
ed mich für einen Burdaschnitt 117b-092015, eine Jacke mit Bindegürtel und Paspeln.




Sonntag, 28. April 2019

Frühlingskleid aus Wollmousselin



Schon wieder habe ich einen wunderbaren Stoff verarbeitet, den ich geschenkt bekommen habe. Eine liebe Nähfreundin, Visagistin und Farbberaterin hatte mit diesen herrlichen Wollmousselin  an mich gedacht. Vielleicht hätte ich nie zu diesem Muster gegriffen, doch ich verliebste mich sofort.

Donnerstag, 18. April 2019

Glitzermäntelchen


Weil ich doch noch den ganzen Herbst mit meinem Designermantel beschäftigt war,  musste aber noch schnell für das Neue Jahr ein chices Mäntelchen her.


oder auch ganz casual zur Arbeit..


Samstag, 16. Februar 2019

Designermantel von Gabriele Strehle Teil 2

 

So, nun kommen wir zum nächsten Teil, denn wie ihr seht, ist der Mantel doch aufwändig, viele Schritte müssen gemacht werden. Ich habe auch von Ende November bis Anfang Jänner gebraucht.

Bevor das Futter eingesetzt wird müssen die Säume gerade und der Fall schön gerade sein.
Die Taschen sind etwas steif und sie sollen sich an die Biegung des Vorderteil anpassen:
Also wird dressiert, gebügelt mit feuchtem Tusch und mit der Hand geformt.

Sonntag, 10. Februar 2019

Designermantel von Gabrielle Strehle Teil 1


Nachdem dieses Projekt doch eine ganze Weile gedauert hat, möchte ich euch meine Vorgehensweise auf 2 Teile näherbringen.
Ich beginne naheliegend am Anfang mit Stoff und Schnitt:
Diesen Schnitt von Gabrielle Strehle wollte ich immer schon einmal verwenden.
Diese leichte A Linie mit strengerem 60 ies Look gefiel mir.
Es ist der Designerschnitt #135 aus der Oktober Burda 2012

Dienstag, 22. Januar 2019

Wollshirt


Das Wollshirt ist mit einem Webstoffschnitt entstanden. Den Jersey habe ich ohne Nahtzugabe und in Gr. 38 zugeschnitten.
Die im Schnitt eingezeichneten Falten am Ausschnitt nahm ich nicht so genau, ich legte die Falten einfach nach Gutdünken, am Rücken mit etwas mehr Zwischenraum in der Mitte.

Schnittmuster Spitzenbluse  11/2015 #108

108-112015 das Shirt aus Burdastyle





Die Schulternaht hab ich mit einer dehnbaren Vliseline verstärkt, auch den Besatzstreifen am Ausschnitt.

Damit die Ausschnittkante etwas Struktur bekommt, ist ein dünner Vließstreifen zwischen die Nähte gelegt.




Vor der Ersten Wäsche lag das Shirt im Wäschekorb und mein Mann wollte mich einmal bei der Wäsche unterstützen, hat Wäsche sortiert und alles bei 30 ° gewaschen. Doch die Wolle mag die Hitze nicht und schon gar nicht ein normales Buntwäscheprogramm. Es hat sich ein wenig verfilzt! Zuerst war ich wirklich erschrocken, doch nach dem Trocknen passte es gerade angenehm, war etwas wärmer , nur nicht mehr ganz so weich. Glück im Unglück, doch blöd für mich, er rührt die Wäsche nicht mehr an!
Links seht ihr den Stoff vor,                                           rechts nach der Wäsche:




Herzlichst
Bettina

Mein Designermantel ist schon fertig, aber zuerst kommt noch ein kleines Zwischenprojekt.

Samstag, 5. Januar 2019

Herbstpullover x zwei




Ich habe diesmal zum ersten Mal einen Pullover nach Anleitung gestrickt, welcher auch noch für mich gedacht war! Seit sicher 35 Jahren hab ich nichts für mich gestrickt.
das Schnittmuster ist von Isabel Krämer, Against all odds. Das passte auch wunderbar.
Beim Durchlesen der Anleitung empfand ich die Wörter als totale Fremdsprache.
Re gen Zu oder li zus. PaRa, Zauberschlingen,.... Musste alle Vokabel und Strickanleitungen lernen, zum Glück war der erste Pullover auch auf Deutsch. Aber nachdem ich wusste, was für Schritte und Handgriffe gemeint waren gings recht gut voran.
Die zweite Schwierigkeit war, dass dieser Pullover vom Halsausschnitt begann und nach unten in einem Stück gestrickt wird, das hieß KEINEN FEHLER machen , sonst war man verloren.
Ich machte einen und habe Reihe für Reihe zurückgestrickt, bis der Fehler behoben war.
Mit der  Wolle, eine Angoramischung aus einem Angebot im Sommer, hab ich brav eine Maschenprobe gestrickt, sogar mit feuchtem Tuch entspannen lassen und trotzdem ist der Pullover etwas kleiner geworden als errechnet.
 Aber gut, ich war zufrieden.
Er ist nun anliegend und nicht so locker.


Nur hier am Ausschnitt, auf diesem Foto sieht man es, ist mir die Abkettlung nicht so gut gelungen, sie ist einfach zu eng. Das muss ich nochmals aufmachen und ändern.

Der zweite Pullover heuer, wieder feinmal ür meinen Mann, sollte ein Herbstteil werden , etwas dünner als die Vorhergehenden.



Die Wolle hatte ich von Brookly Tweeds, auch der Schnitt ist von dieser Company.
Ein feiner Retroschnitt in einem schönem Azurblau. 
Nun, die zweite Anleitung ging schon schneller, nur kleine Übesetzungen der gelerneten Strickanleitungen waren notwendig, auch war der Schnitt und das Muster nicht schwierig.
Die Bündchen werden am Schluss von oben nach unten angestrickt, die waren beim ersten Versuch etwas zu eng, denn da muss man ja an der Unterkante abketteln.
Ich hab dann den Wollfaden zweifach genommen und etwas lockerer gestrickt.
Falls es sich zu sehr ausleiert, trenn ich einfach das Bündchen auf und strick es neu.





Kaum zu glauben, dass ich soo viel stricke, doch je mehr ich mich auskenne desto lustiger wird es.
Als nächstes kommt auch mein Sohn zu einem Pullover, er wird schon eifersüchtig , und Naturwolle in Lindgrün aus Vorarlberg hatte ich noch lagernd.....

Auch im Nähen ging es erst im Herbst weiter, mein aufwändiger Designermantel von Gabriele Strehle ist schon in der Zielgeraden... beim Paspelknopflöcher machen, denn die passenden Knöpfe habe ich heute im Schneesturm gefunden.

Herzlichst
Bettina

Freitag, 28. September 2018

Rote Culotte


French Chic für den Herbst...


Mein Mann hat mir immer wieder vorgeschlagen mir doch eine Culotte zu nähen, das würden mir gut passen und es sieht hübsch aus, die weiten wehenden Hosenbeine und die schlankeln Fesseln wären ein schöner Kontrast. Dazu sei gesagt, dass er mir sonst keine Modevorschläge macht, oder jedenfalls nie so direkt einen Schnitt betreffen.
Nun, mein wunderbarer roter Wollstoff von Anita Pavani wartete schon seit letzten Herbst auf seine Bestimmung. Ich habe mir den Burdaschnitt : 104-02017   ausgesucht, ein Schnitt mit erhöhter Taille,  Bundfalten und einem Stoffgürtel mit Schlaufen. 


Da der Wollstof recht dünn war und ich die Hose nicht für die wärmeren Monate haben wollte, beschloss ich eine Doublierung mit einer dünnen Viskose. Sie wird weicher fallen und etwas wärmer sein.




Die beiden Lagen werden wie eine verarbeitet, vorher jedoch mit Heftstichen zusammengenäht.
Für die erhöhte Taille nahm ich mir die Beschreibung von Clarie Shaeffer zu Hilfe, wo sie die Verstärkung mit Rosshaar und Fischbein beschreibt, damit sich der Bund nicht einrollt.


Zuerst wird eine Roßhaareinlage in der Größe der Bundteile zugeschnitten, einer Lage Organza  darübergelegt und in feinen Streifen auch mit dem Stoffbund zusammengesteppt.


 Genau an den Stellen der Hosenabnäher nach oben verlaufend wird dann noch ein schmaler Streifen doppelt gelegten Organzas über die Nahtzugabe gesteppt, die obere Kante läßt man offen um die Fischbeinstreifen durchzustecken.


 Anschließend verarbeitet man die Hose wie gewohnt weiter.








Der Herbst ist  ja doch noch gekommen und dann bin ich gerüstet,
Herzliche Grüße
Bettina

Samstag, 18. August 2018

Schirmchenkleid




Noch ein hübscher Stoff, diesmal ein Baumwollsatin, musste sofort verarbeitet werden.
Der Schnitt von Burda: 123-082015 ist ein klassisches Kleidchen mit erhöhter Taille und  Brustabnähen.


Der  Rockteil hat vorne 2 verschieden große offene Falten seitlich, im Rückenteil gibt es am Ober- und Unterteil je 2  Abnäher. Der Rock ist leicht ausgestellt.
Um die Passform noch zu verbessern habe ich wie immer, die Bustabnäher 2 cm weiter nach unten verlegt und vergrößert. Zusätzlich fügte ich Abnäher unterhalb der Brust ein. Der rückwertige Ausschnitt war zu weit, dort ist er beim Zip nach unten verlaufend verengt worden. Seitentaschen habe ich auch noch eingefügt. Sonst gab es keine Änderungen, denn die Schulternähte, die für mich immer zu gerade ausfallen, haben die richtige Neigung gehabt.





Für die  Blende verwendete ich einen Rest schwarzen BW Satins, in etwa der gleichen Stärke wie der Schirmchenstoff. Nachdem ich das Füttern erst im Laufe der Arbeit entschieden hatte, konnte ich die Blende nicht so schön mit dem Futter verstürzen.



In der Anleitung ist ein Futter nicht vorgesehen, daher eine  außen auf die Vorderteile an genähte Blende beschrieben, die am Ausschnitt mit den Vorderteilen verstürzt ist. Ich finde man sollte zumindest ein halbes VT Futter anfertigen, denn dann sieht der Ausschnitt besser aus.


Den Saum versah ich innen auch mit einer Blende, das sieht man, wenn der Rock aufspringt und verstärkt den Saum.



Ich musste das Kleid auch deßhalb füttern, wie das Marienkäferkleid, weil ich das einfach viel angenehmer finde mit einem dünnen Baumwollvoile.


In meinem Fundus fand ich ein schwarz - weißes, breites  Ripsband, es schien genau darauf gewartet zu haben hier seine Bestimmung zu finden, denn auch die Länge passte.



Das nächste Projekt wird sicher schon ein Herbstmodel werden, ich sitze am Gustieren von Stoffen und Schnitten....
Herzliche Grüße
Bettina