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Freitag, 23. Oktober 2020

Cashmereshirt als Resteverwertung

Ich hatte zwei Pullover übrig, die zwar wunderbares Material, aber langweiligen Schnitt hatten. Den Fliederfarbenen stöberte ich im sec. Hand auf, die hellgraue ärmellose Jacke hatte ich einmal von meiner Mutter übernommen. So, einige Zeit grübelte ich wie ich beide zu einem neuen Stück vereinen könnte. Der Slim-Fit-Pulli aus dem Novemberheft (112-112015 ) 2015 ist ja schon oft genäht worden, er gefiel mir sowieso.



Das war dann meine Vorstellung der Farbaufteilung, ich hatte 2 Pullover zur Verfügung. Es wurden nur kurze Ärmel, leider. Den Saum hab ich nur mit der Overlook versäubert.
Auch das rote Stoffband beim Zip ließ ich absichtilich ohne Versäuberung.


So, jetzt brauch ich nur noch eine rote Hose oder Rock.....
Herzliche Grüße
Bettina






Samstag, 16. November 2019

Pullover der Siebte

Dieses Mal bekam mein Sohn einen Pullover!


Diese Wolle, wie auch schon für einige andere Pullover verwendet, ist eine reine Schafwolle mit noch etwas Lanolin  und kommt aus einer Salzburger Spinnerei. Das hübsche Lindgrün gefiel meinem Sohn,  und er konnte  sich auch beim  Muster einbringen. Wie bei den schon näher beschriebenen Mustern beim Männerpullover der Dritte und Männerpullover, der Fünte bedeuten die Muster auch etwas.  Es tummeln sich da Pfeile, Netze und das Auge Gottes.


Meine Tochter  musste auch mit auf Bild, weil das Licht so schön war.



Ich habe für ihn eine Art Rollkragen gemacht, er sollte warm sein.
Dass ich so viel stricken würde hab ich mir nicht im Traume gedacht.

Ein weiterer Pullover , aber nun wieder einer für mich ist schon im Entstehen.

Alles Liebe Bettina

Samstag, 5. Januar 2019

Herbstpullover x zwei




Ich habe diesmal zum ersten Mal einen Pullover nach Anleitung gestrickt, welcher auch noch für mich gedacht war! Seit sicher 35 Jahren hab ich nichts für mich gestrickt.
das Schnittmuster ist von Isabel Krämer, Against all odds. Das passte auch wunderbar.
Beim Durchlesen der Anleitung empfand ich die Wörter als totale Fremdsprache.
Re gen Zu oder li zus. PaRa, Zauberschlingen,.... Musste alle Vokabel und Strickanleitungen lernen, zum Glück war der erste Pullover auch auf Deutsch. Aber nachdem ich wusste, was für Schritte und Handgriffe gemeint waren gings recht gut voran.
Die zweite Schwierigkeit war, dass dieser Pullover vom Halsausschnitt begann und nach unten in einem Stück gestrickt wird, das hieß KEINEN FEHLER machen , sonst war man verloren.
Ich machte einen und habe Reihe für Reihe zurückgestrickt, bis der Fehler behoben war.
Mit der  Wolle, eine Angoramischung aus einem Angebot im Sommer, hab ich brav eine Maschenprobe gestrickt, sogar mit feuchtem Tuch entspannen lassen und trotzdem ist der Pullover etwas kleiner geworden als errechnet.
 Aber gut, ich war zufrieden.
Er ist nun anliegend und nicht so locker.


Nur hier am Ausschnitt, auf diesem Foto sieht man es, ist mir die Abkettlung nicht so gut gelungen, sie ist einfach zu eng. Das muss ich nochmals aufmachen und ändern.

Der zweite Pullover heuer, wieder feinmal ür meinen Mann, sollte ein Herbstteil werden , etwas dünner als die Vorhergehenden.



Die Wolle hatte ich von Brookly Tweeds, auch der Schnitt ist von dieser Company.
Ein feiner Retroschnitt in einem schönem Azurblau. 
Nun, die zweite Anleitung ging schon schneller, nur kleine Übesetzungen der gelerneten Strickanleitungen waren notwendig, auch war der Schnitt und das Muster nicht schwierig.
Die Bündchen werden am Schluss von oben nach unten angestrickt, die waren beim ersten Versuch etwas zu eng, denn da muss man ja an der Unterkante abketteln.
Ich hab dann den Wollfaden zweifach genommen und etwas lockerer gestrickt.
Falls es sich zu sehr ausleiert, trenn ich einfach das Bündchen auf und strick es neu.





Kaum zu glauben, dass ich soo viel stricke, doch je mehr ich mich auskenne desto lustiger wird es.
Als nächstes kommt auch mein Sohn zu einem Pullover, er wird schon eifersüchtig , und Naturwolle in Lindgrün aus Vorarlberg hatte ich noch lagernd.....

Auch im Nähen ging es erst im Herbst weiter, mein aufwändiger Designermantel von Gabriele Strehle ist schon in der Zielgeraden... beim Paspelknopflöcher machen, denn die passenden Knöpfe habe ich heute im Schneesturm gefunden.

Herzlichst
Bettina

Donnerstag, 1. März 2018

Männerpullover, der Fünfte





Dieses Jahr gabs zwei Pullover für meinen Mann.
Doch eins nehm ich lieber gleich vorweg:

Keine schwarze Wolle im Winter stricken!!

Das strengt die Augen so sehr an, ich merk mir das jetzt: Schwarz nur im Sommer.

Nun, die Wolle ist antrazitfarben und wieder eine ganz naturbelassene.
Diesmal hab ich mir ein Muster zuerst aufgezeichnet und genau ausgemessen, damit sowohl die Größe, als auch das Muster schön passen.



Die Muster sind wieder aus den Guernsey oder Aran Fischerpullovern entwickelt, die ich einfach unglaublich vielseitig verwenden kann.
Ich verweise auf meinen Männerpullover, der Dritte 
und Männerpullover, der Vierte 
oder auch andere Buchrezensionen.
Meine erste Begegnung mit dieser Art Pullover stammt von einer englischen Bloggerin  fabricated, auch die "Fortsetzung" war inspirierend.

Die einzelnen Kombinationen haben auch bestimmte Bedeutungen.
So gibt es typische „zick-zack-Linien“, ein Symbol für die Küste und ihre Zerklüftungen.
( horizontal: Wellen oder vertikal: Blitzlichter) Die Fischer hofften stets, an diese Küste wieder zurückzukehren und so wurde dieses Muster auf den Pullovern verewigt. Auch der Lebensbaum, der „tree of life“, findet sich auf den Aran Pullovern wieder und steht mit den Zweigen, die aus dem Stamm heraus wachsen, für den Zusammenhalt der Familie und das stetige Wachsen derselben.
Bei mir gibts also Blitze, dazwischen Kettenglieder und in der Mitte der Lebensbaum.

Damit der Pullover auch warm ist uns fexibel reguliert werden kann, habe ich eine geteile Schulternaht mit integrierten Knopflöchern gestrickt ( am Rollkragen gibts Schlaufen) und Knöpfe angenäht.
Diese Trachtenknöpfe aus Metall hatte ich zu Hause und sie schienen mir gut zu passen.




Er liebt ihn und das freut mich.

Es war sicher nicht der letzte Pullover dieser Art.

Herzliche Grüße
Bettina


Freitag, 22. Dezember 2017

Männerpullover, der Vierte



Diesmal habe ich den der Pullover schon im Frühling begonnen. Bei meiner Kur im Salzkammergut hatte ich eine wunderbare Gelegenheit  in Bad Ischl eine Wolle zu kaufen, die nicht total entfettet wurde. Weil noch genug Lanolin drin ist, bleibt sie wunderbar warm , und kann kaum schmutzig werden.Ich hab wieder mit den Mustern der Fischerpullover (Guernsey) gespielt und Muster zusammengesucht .
Weil ich aber doch dort auf Kur war, konnte ich die Maße nicht direkt von meinem Mann nehmen. Zeit aber hatte ich genug, also strickte ich drauflos.
Beim Zusammensetzen stellte ich ,oh Schreck, heraus, dass die Vorder-  und Rückenteile zu schmal geraten waren. Ein wenig getüftelt, besprochen, und die Lösung gefunden. 



Den Kragen haben wir gemeinsam entworfen . Die Ärmel sind extrem eng am Handgelenk an der Schulter aber weiter, das war auch so geplant, er wollte eine richtige Rüstung. Ich finde es sieht auch wie eine Samurairüstung aus.


Der nächste ist schon im Entstehen, denn er sagt : ich hab keine Pullover mehr!
Zwei sind schon an Tochter und Sohn verlorengegangen,  einen  zweiten muss man schon haben, oder?

Liebe Grüße Bettina

Sonntag, 22. Januar 2017

Dritter Männerpullover

Der nun schon jährliche Männerpullover. Der DRITTE.


Diese reine Wolle hab ich schon letztes Jahr mit der braunen Aran Tweedwolle gekauft,
da ich dachte , bestell gleich mehr, spar dir das Porto. Sie kommt aus Irland; studiodonegal.  Diesmal keine Aranwolle sondern soft donegal knitting wool, etwas dünner.
Nun ging aber die Recherche welche Muster ich nehmen soll wieder von vorne los.
Ich weiß zwar immer besser, welche Art Pullover meinem Mann gefällt, doch sie zu finden ist gar nicht so einfach.
Bei meiner Suche bin ich auf den Blog einer Engländerin ( Kate Davies) gestoßen, die für ihren Sohn ebenfalls einen Pullover stricken wollte und fleißig recherchiert hat.
Was für ein Glück, wir scheinen den selben Geschmack oder zumindest dieselbe Richtung zu haben.
In Ihrem Blog im Herbst suchte sie ebenfalls Pulloverschnitte und Muster für ihren Sohn, hat um Vorschläge gebeten und hier sind die Ergebnisse:
Designing for Men-@GusOne und  MANSWAP#2
Ich war von den schottischen oder auch dänischen Fischerpullover ganz begeistert und besorgte mir gleich das Buch:
Dutch-Traditional-Ganseys-Sweaters



 Diese wunderbaren Pulover hatte ich bis dahin nicht gekannt. Die Ärmel werden von untern nach oben gestrickt, damit man sie , falls sie am Handgelenk kaputtgehen leicht auftrennen und nachstricken konnte. Auch der sehr strapazierte Halsausschnitt wird mit einer Schnur mit Bommel festgebunden, um besser vor Wind und Wetter geschützt zu sein.



















 Die Muster haben alle eine Bedeutung und es gibt eine schöne Auflistung davon.
Zwei weitere Beispiele aus dem Buch
Ich habe noch ein anderes alters Musterbuch gefunden, die Möglichkeiten sind unerschöpflich.


Darauf wußte ich, so einen Gansey Pullover mußte ich machen.
Wenn ich den dunkelbraunen vom vorigen Jahr so betrachte, fand ich auch dieses Muster und die Machart sieht den Ganseys sehr ähnlich.
Nun meine neue Wolle ist etwas dünner, ich hatte noch den Schnitt und suchte mir folgendes Muster aus:
Und das ist er geworden:




Mein Mann ist sehr zufrieden, und ich überlege schon den nächsten, denn er zieht praktisch keine anderen mehr an. Das ist doch das größte Kompliment, oder?

Herzliche Grüße
bis zu meiner Glitzerhose
Bettina



Sonntag, 17. Januar 2016

Zweiter Winterpullover

Nun , der Winter ist gekommen und es musste wieder ein neuer Pullover her für meinen Mann!
Diesmal habe ich lange nach einer Wolle gesucht, es musste reinne Schurwoll sein, denn es sollte ein bisschen nach Schifahren und Berghütte aussehen.
Ibn irland, beim Studio Donegal wurde ich fündig, eine leicht melierte  dunkelbraune Wolle hab ich dann gekauft.
Eveline hat mich in der Menge beraten, denn die Wolle war nicht billig.
Als Model hab ich mir einen Burschenpulluver genommen, mit einer etwas dünneren Wolle gestrickt, wie ich glaube.
Nachdem ich in so vielen Überlandflügen gesessen bin, ao die Zeit nur mit Filmen vergeht, dacht ich mir, fang ich schon früh an zu stricken, dann wir er bis Weihnachten sicher fertig.
Das war eine gute Idee , denn auch dieser Pullover ist nicht in einem Guss entstenden. Die Ärmel mußte ich wieder aufmachen, sie waren einfach zu eng.
Der Pullover dauerte sowieso lange, ich musste Bambusnadeln verwenden ( Ein Tipp von Eveline) die Metallnadeln wären im Flugzeug nicht durchgegangen.
Ich hatte aber nur 3 er Nadeln, also hab ich die genommen.
Dadurch ist der Pullover recht dicht, da wird er schön warm.
Sobald der Neue Pullover da war, zieht emein Mann den jetzt vermutlich jeden Tag an ,
 bis es zu warm wird.

Nächstes Jahr gibs wieder einen Neuen...
herzliche
Grüße Bettina

Dienstag, 31. März 2015

Langzeitpullover

Dafür  nun auch mit Beanie und Schal!!


Mein Mann hat sich schon so lange einen Pullover gewünscht,
aber ich hatte ca 15 Jahre keine Stricknadel mehr in der Hand.
Im Strickdesign bin ich nicht sehr gut, aber ich wusste was ihm gefällt.
Zuerst einmal Wolle gekauft, dann einen Schal und Beanie zum Warmwerden gestrickt.
Bei Diesel in Rom hab ich vor 2 Jahren diesen Pullover gesehen und sofort gewusst,
den muss ich machen!