Der Schnitt aus der Fashion Style 11/2019, dieser Hosenanzug, gefiel mir gleich auf Anhieb.

Doch diesmal wollte ich keine Haute Couture Arbeit machen, sondern die Industriemethode, wo keine (oder fast keine) Naht mit der Hand genäht wird. Das heißt, am Saum der Ärmel das Futter annähen und auch den unteren Jackensaum mit der Maschine. Wie das genau geht hab ich bei einem sehr lehrreichem Video einer japanischen Schneiderei, Atelier Saison beobachtet, die Schritt für Schritt die Handgriffe verfolgen und so nah an der Nähmaschine filmen ,dass man alles auch versteht. Am Schluss wird das Futter dann durch ein winziges Loch an der vorderen Saumkante gezogen, es ist wie Hexerei. Mein Futter ist eine leicht elastische Viskose.
Für die vordere Kante beim Saumabschluss zeichnete ich mir ein paar Hilfspapiere, damit ich mich nicht irre. Hier ein sehr verständliches Video zur Abfolge der Nähte und Teile.
Vliseline Einlagen und - Bänder auf den folgenden Bildern:

Ich habe den Hosenanzug schon seit einiger Zeit fertig, es gibt daher auch frisurmässige Unterschiede. Doch der Frühling war kalt und für dieses Wetter ist er hervorragend geeignet.
Das letzte Bild zeigt den Stoff und Details gar nicht, es wurde gestern um 19h aufgenommen, doch der Ausblick vom Ocean Sky Restaurant war atemberaubend. Man kann um den ganzen alten Flackturm (auf welchem diese Roof Top Bar sitzt) herumgehen und 360° Wien geniessen. Einfach toll. Als Feier der Tatsache , dass wir wieder ausgehen dürfen wunderbar !
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