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Samstag, 8. Februar 2014

Blumarine Wickelkleid

 

 

Ja das Designerwickelkleid aus der Burda 2011 ist nicht das einzige seiner Art.



Es reihen sich auch


Steffen Schraut
und Strenesse ein.

Diese sind aus der Burda  123A-102011 und 139-062011


ich habe das von Blumarine genommen, aus 062011, es hat einen hübschen Kragen und weite Ärmel.
Da es einen weiten Ausschnitt hat und recht kurz ist habe ich ein Unterkleid aus dem Rest des Stoffes genäht.




 So ist es im Winter mit blickdichten Strümpfen oder im Sommer auch ohne Unterkleid zu tragen.
 Zum Kochen ist es nicht gut geeignet, die weiten Ärmel hängen dann zum Beispiel in der Suppe......
....aber sonst überall zu tragen.




Herzliche Grüße aus dem frühlingshaften Wien







Sonntag, 12. Januar 2014

Kleid mit roter Schärpe: mein erster "Draping" Versuch

 Diese Kleid ist ohne Schnitt entstanden. und das kam so:





 Das Buch " Draping"

habe ich verschlungen und dann gleich losgelegt.
Karolyn geht zwar in ihrem Buch und in der beiliegenden CD schön der Reihe nach vor um üben zu können, dern Anfang macht ein griechischer Chiton, aber das Ende heißt: Vivienne Westwood die Königin der "Draper".



















 Eines  von ihr aus der Tanzeinlage des  Neujahrskonzert  2014 in Wien












Denk ich mir ich kauf Molino, und fang einfach an:



























Na ja, in Stoff sieht das dann so aus:
 noch mit Versuch eines aufgetrennten Pulloverärmel


 der Oberteil ist aus einem Rest meines Berg-Operkleides
die anderen Stoffe sind Reste vom Hosenanzug vor 3 Jahren hier zu sehen


 Das wirkte aber alles nach Kostüm aus dem 19. Jhd, das war doch zu altmodisch.
Dann hab ich mit diesen Vorbildern im Kopf



 von S. Bisovsky
 einer russischen Userin

 und???

einen neuen Stoff gesucht und einen Wollmusseline gefunden un eine kleine Skitze gemacht.
Damit die Proportionen passen und der Akzent.



aus dem Stoffrest meinen abgenommenen Schnitt herausgequetscht und den Blütenstoff zuerst mit einem Saum versehen, da ich die Falten und die Anpassung an die Taille noch mit der Saumlinie abgleichen kann aber nicht umgekehrt.



Damit ich auch in das Kleid hineinkomme, brauche ich einen Zip, nur in der Seitennaht gabs noch Nahtzugabe, also seitlich.
Die Saumabschlüsse an den Ärmeln und am Hals hab ich mit einem Schrägband aus Jersey verstürzt und doppelt abgesteppt.


 Der Bund ist aus einem Rest meiner roten Bikerjacke mit festem Vliseline verstärkt und mit Futter verstürzt.
Die Schnallen hab ich in meinem Fundus entdeckt, sie unterstreichen zwar das trachtige aber warum nicht.
Meine schwarze Spitzenjacke vom Frühling passt auch in diesem Stil dazu, muss aber nicht sein.




 Nun ich glaube ich fange doch bei dem griechischen Chiton an das nächste Mal, das Schnitte entwickeln auf der Puppe ist schwieriger als es auf den ersten Blick aussieht, aber es macht Spass!
LG Bettina



Samstag, 21. Dezember 2013

Rote Bikerjacke aus Walk





Das sollte eine schnelles, einfaches Projekt für den Winter werden.
Nachdem ich im November unruhig war, an welche neue Arbeit ich mich machen sollte , ihr kennt das:  Ständiges Überlegen diese oder eine andere Idee aufgreifen , welchen Stoff verarbeiten? Die Entscheidungshilfe meines Mannes sah so aus : schnell und einfach für den Winter.
Das wollte ich dann auch umsetzen mit meinem roten  Walkstoff. Eine Skizze für den Stoff hatte ich schon gemacht, also warum nicht  gleich diese nehmen?

Freitag, 15. November 2013

Das "Berg - Oper" Kleid


Eine Kollegin hat das Kleid als Rax - Operkleid bezeichnet, für alle nicht Österreicher :
Die Rax ist der von Wien nächstgelegene , 1 Std, entfernte richtige Berg. 2007 m hoch. Das Schneeberg - Raxgebiet ist ein Paradies für Wanderer mit einem schönem Hochplateau.


Sie meinte damit, dieses Kleid könnte man zum Wandern genausogut wie in die Oper anziehen , mit den richten Accessoires , Strümpfen, Schmuck...
Und recht hat sie!


Hier in einer casual  Variante zu sehen



Die Schnitt ist aus der November Burda # 109 der Stoff Wolljersey .
Ein sehr schöner Schnitt , bequemer zu tragen mit ein bisschen Elastananteil .
An den eigenen Körper anpassen ist bei den vielen Teilen ein wenig aufwändig, aber es zahlt sich aus. Der Oberkörper ist im Schnitt doch viel zu weit gewesen, und die Ärmel zu weit außen, aber sonst waren's normale Änderungen.
Ein wenig Augenmerk muß man auch den vielen Teilnähten widmen, es sind doch recht viele und die müssen genau zusammenpassen, beim Zipp im Rückenhab ich schon ein paar Mal auftrennen müssen.





 Innen ist nur der vordere obere Teil gefüttert,  aus einem Stretchfutter ( Rest eines aufgetrennten Rockfutters) , mehr ist nicht notwendig zumindest nicht bei dieser dickeren Stoffqualität.
Empfehlen würde ich den Schnitt nur für dickere Jerseystoffe, bei dünnen würde der Stand nicht halten, oder natürlich für Webstoffe aller Art.

der Nahtreißverschluss im Entstehen , falls man das vergessen sollte:




Innen habe ich das Ende der Zips vom Ärmel mit Futter umfasst, damit es nicht scheuert auf dem Unterarm. 


Ohne Ärmelkreuz setze ich keine Ärmel mehr ein,
 es erleichtert den richtigen Fall und
 Fadenlauf ungemein:




Ob ich`s zum Wandern anziehe weiß ich noch nicht, auch in die Oper müsste ich mir überlegen, aber zu sonst allen anderen Anlässen sicher.
Liebe Grüße
Bettina